Daniel „Danda“ Cordes wurde 1964 in Mannheim geboren und lebt seit 1971 in Berlin. Hier absolvierte er sein Studium als Jazz/Kontrabass an der Berliner Universität der Künste Berlin bei Sigi Busch, David Friedman und Jerry Granelli.

Danda ist mehrfacher Gewinner des Studio Wettbewerbes Berlin, u.a. mit „Jazz Indeed“, „Welcome To The Maze“ und dem Vokalensemble „mosaiq“. Er arbeitete gemeinsam mit dem Saxophonisten Claas Willeke, Sönke Düwers Ensemble du Verre, der Pianistin Julia Hülsmann, dem Ausnahmevokalisten Michael Schiefel, dem Electronic Duo „Sun Electric“, dem Avantgarde Gitarristen Yref, dem Klangkünstler Sam Auinger sowie als Begleiter der Sängerin und Schauspielerin Maren Kroymann, der Jazz-Echo Gewinnerin Celine Rudolph, dem Jazz Sänger Daniel Mattar, dem Musik Kabarettisten Marco Tschirpke, der Ausnahme-Performerin Hilde Kappes, dem Musik Kabarettisten Marco Tschirpke sowie Ute Kannenberg (Tanja Berg).

Danda verfügt über langjährige Erfahrungen in verschiedensten Jazz Stilistiken vom traditionellen Standard über frei improvisierte Musik hin zu Avantgarde, seine musikalischer Hintergrund aber wurde stark geprägt von Art, – Prog – und Krautrock der 70er Jahre.

Danda war an der Komposition und der Durchführung der multimedialen „Symphonie aus der wilden Welt“ in Zusammenarbeit mit Claas Willeke beteiligt. Thema dieses Projekts war die Verschmelzung elektroakustischer Klänge aus Berliner Unter-und Überwelten in Verbindung mit Diaprojektionen über Berliner Lebenssituationen und Musik zwischen Avantgarde, Jazz und Electronica. Unterstützt wurde dieses Projekt vom Senat für Kultur.

Seit 2009 ist Danda Bassist bei dem World-Music-Ensemble „17 Hippies“, mit dem er weltweit durch Europa, Nord- & Südamerika, China, Australien und Neuseeland erfolgreich unterwegs ist. In diesem Zusammenhang ergab sich eine enge Zusammenarbeit mit Lutz „Lüül“ Ulbrich , er spielt seit 2011 in dessen Band „Lüül“, und seit 2012 in der legendären Avantgarde Krautrock Band „Agitation Free“.

Aktuell arbeitet Danda u.a. mit dem Gitarristen Rüdiger Krause in dessen Trio „Electric Krause“, der Akkordeon-Virtuosin Cathrin Pfeifer, „Lüül“ und dem Literaten Wiglaf Droste.

CREDITS

  • Welcome To The Maze: (PUZZLE) 1995
  • Jazz Indeed: UNDER WATER (1996)
  • Willekes Wille: (WILDE SCHÖNE WELT) 1997
  • Claas Willeke & Danda Cordes: SYMPHONIE AUS DER WILDEN WELT (1999)
  • Ute Kannenberg: (KANNENBERG ON PURPOSE) (2000)
  • Mosaïq: MOVIN’ (2002)
  • Mattar: DEBUT (2003)
  • Ensemble du Verre: FACING TRANSPARENT (2004)
  • Ensemble du Verre: SING ME SOMETHING (2005)
  • Ensemble du Verre: SANCTUARY FOR ANIMALS (2008)
  • Hilde Kappes (HAUT MIT) 2009
  • Electric Krause: ELECTRIC KRAUSE (2011)